Nach seiner Schulzeit wurde er
zum Französischlehrer und danach Direktor einer Primarschule auf dem
Land.
Auf seiner tiefgründigen
spirituellen Suche entdeckt er eine intensive Zuneigung zu Formen und
Farben. Während eines Aufenthalts in Deutschland vergnügt er sich mit
der Ausstellung seiner Werke auf dem Pflaster eines Bahnhofes. Überrascht
durch den Erfolg dieser improvisierten Ausstellung, entscheidet er sich
nach seiner Rückkehr in Tunesien, sich seiner Talente zu widmen und
organisiert einige mehr strukturierte Ausstellungen.
Mehadhebi bearbeitet seine Werke
mit Leidenschaft, kombiniert dabei Malerei und Collage, verwendet alle
Sorten von Papieren (metallisierte, farbige, Zeitungsausschnitte),
Ölfarben und Aquarelle und schöpft so geometrische Kompositionen,
Überlagerungen und Schattierungen welche die gewünschten Formen annehmen
um die Geschichte des gewählten Themas zu erzählen.
Während seiner Laufbahn als
Künstler, hat Ridha Mehadhebi seine Bilder seit 1977 in vielen
tunesischen Kunstgalerien ausgestellt, wie zum Beispiel im Haus der Kultur
Ibn Khaldoun, in Haus der Kultur von Sidi Bou Said, in Karthago, in Kram
und La Marsa; sowie 1982 in einigen deutschen Galerien.
Heute arbeitet Ridha Mehadhebi
als Pädagogischer Berater für Plastische Kunst in Tunis. Dazu malt er
weiter und bereitet seine neuste Ausstellung vor.
Seine Werke, geometrische Gefüge
nach einem naiven und kubischen Stil und architektonische Nachbildungen
von „Sidi Bou Said" dem Universum seiner Kindheit, skizziert durch
die Feder seiner Träume wo sich Malerei und Collagen, Realitäten und
Fiktion, Töne und Farben vereinen, wie wenn er dabei vergangener Zeiten
gedenken möchte, Zeiten die in seiner Erinnerung noch sehr nahe sind.