Djihane Boughaba
Die am 9 Mai 1966 in Constantine
(Algerien) geborene Djihane Boughaba war seit frühester Kindheit
fasziniert von der feenhaften Welt der Farben und der Harmonie der Worte.
"Unnachgiebig kritzelte sie gereimte und angeregt Sätze überall hin".
Empfindsame Seele und
revoltierter Geist, betroffen und aufgebracht durch das menschliche
Leiden,
nahm sie nach der Matura 1984 ein Medizinstudium an der Universität von
Constantine auf und übte als freiwillige Kraft am Centre Hospitalier
Universitaire derselben Stadt aus.
Nach Ihrem Medizinabschluss 1991
flog sie nach Ägypten, um dort eine Ausbildung als Stilistin und
Modellistin zu genießen und an der Herbst-Winter Kollektion 1993
mitzuwirken.
Eine wandernde Seele, nahm sie
Ihre Reise und Ihre medizinische Tätigkeit wieder auf als sie nach Paris
fuhr um dort eine Ausbildung in Notfall- und Wiederbelebungskunst zu
machen.
Da ihr künstlerisches Verlangen
sehr stark wurde, nahm sie parallel dazu Kurse and der Ecole du Louvre,
was sie 1995 schließlich dazu führte, die Medizin aufzugeben, diesmal
endgültig, um sich voll ihren Talenten hinzugeben.
Die Künstlerin Djihane Boughaba
trat in die Welt der Kunstausstellungen 1995 zum ersten Mal durch
verschiedene Pariser Galerien ein, und stellte danach ein wenig überall
in Tunesien aus, während ihres Aufenthalts von 1996 bis 1998.
Auf ewig rastlos, gab sie ihrer
wandernden Seele einmal mehr nach und landete Ende 1998 in Athen, wo sie
heute neue Werke schafft und ausstellt.
Ein entzückter Blick, ihr Geist
verzaubert durch abstrakte Bilder die die Metamorphosen eines gezeichneten
Lebens enthalten. Inmitten ihres Ateliers, in ihrem tiefsten Innern
versunken, meditierend, andächtig, schöpfend.
Oberste Eingebung, ihr eifriger
Geist im Labyrinth ihres Wesens, ihre Seele nackt, verweht von einer
unwiderstehlichen Leichtigkeit der Sinne, ernährt durch den süßen Wahn
des Künstlers. In eine andere Dimension versetzt, eine Welt des
Surrealismus, Kubismus und abstrakter werke, wo Schönheit und Farben sich
auf der Leinwand vereinen. Ihre berufsbedingte Entdeckung der Anatomie und
ihre Faszination von der Harmonie der Kurven eines menschlichen Körpers
ließen Djihane Boughaba neue Werke schöpfen, welche den Lauf eines
ganzen Lebens darstellen.
So flirtet sie nun mit dem Lauf
der Zeit und brütet ihre Werke leidenschaftlich, wie sie es selbst sagt :
"meine Bilder sind meine Kinder".
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Djihane Boughaba’s Werk "La cantatrice chauve" (die kahle
Sängerin), bestehend aus über 14 Bildern, nach einem Gedicht ihrer jüngsten Schwester Lama, ist ein
besonderes Beispiel der Schöpfung dieser überaus talentierten
Künstlerin. (Das Gedicht ist in Französisch und eine Übersetzung fällt
uns schwer).
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